PEGIDA - Infos

Dresdner Thesen

Am 15.02.2015 schlug Lutz Bachmann nach einem Deutschlandtreffen aller '*GIDA's ein überarbeitetes Positionspapier von PEGIDA, die 10 Dresdner Thesen, an der Dresdner Kreuzkirche an.

 

Legida Livestream

2015-01-21, Leipzig

RT Ruptly LIVE Camera

 

Kund­ge­bung wegen Terror- Drohung verboten

2015-01-19, Dresden

Makabere Bestätigung für PEGIDA: Aufgrund von konkreten Aufrufen zu Atten­taten gegen PEGIDA- Mit­organi­sator Lutz Bachmann sowie der da­raus resul­tie­re­nden all­ge­meinen Gefähr­dungs­lage haben die Behörden sämt­liche öf­fent­liche Kund­ge­bun­gen unter freiem Himmel in Dresden für den heutigen Montag untersagt. PEGIDA- Ver­tre­te­rin Kathrin Oertel wer­te­te das Verbot als Be­stä­ti­gung für das An­liegen von PEGIDA. Kanz­lerin Mer­kel steckt hin­gegen in ge­wis­sem Sinne in der Be­drouil­le: Nun be­dauert sie die Ein­schrän­kung des Grund­rech­tes auf Demon­stra­tions­frei­heit, nach­dem sie in ihrer Neu­jahrs­an­spra­che noch die Bürger kraft der Au­tori­tät ihres Amtes davor ge­warnt hatte, die Kund­ge­bun­gen zu besuchen.

Inzwi­schen kursieren - schon seit geraumer Zeit - Über­le­gun­gen, dass PEGIDA zu­neh­mend für po­li­ti­sche Zwecke in­stru­men­ta­li­siert oder gar von Beginn an hier­für ins­ze­niert wurde. Zum einen liegt eine Spal­tung der Ge­sell­schaft, die man nach Bedarf akti­vieren kann, ganz of­fen­bar im all­ge­mei­nen stra­te­gi­schen Inte­resse der Eliten. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um eine Spal­tung rechts gegen links, Frauen gegen Männer oder Christen gegen Moslems handelt. Konkret wird derzeit der Fokus der Öf­fent­lich­keit mit Hilfe der Lügenmedien auf PEGIDA und das Attentat in Paris hin- und vom Bürger­krieg in der Ukraine und der deut­schen Ver­ant­wor­tung und Mit­schuld hierfür, u.a. durch enormes finan­ziel­les Enga­ge­ment, abgelenkt.

Aber auch wenn diese Über­le­gun­gen durch­aus gerecht­fertigt er­scheinen, sind die von PEGIDA an­ge­spro­che­nen Themen es allemal wert, ohne das hysteri­sche Ge­krei­sche poli­tisch kor­rekter Gut­men­schen auf der einen oder kühl kal­ku­lie­ren­der Strip­pen­zieher und Macht­stra­te­gen auf der an­de­ren Seite sach­lich und un­auf­ge­regt dis­ku­tiert zu werden.

Links
PEGIDA Seite auf Facebook
Wir lassen uns nicht mundtot machen (Welt)

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Interview mit Prof. Werner Patzelt

2015-01-14, Phoenix

[PEGIDA] "ist ein Teil des Volkes, der respek­tiert zu werden verdient, den man Ernst zu nehmen hat, und würden sich all­mäh­lich die Gegen­demon­stra­tio­nen auf das ange­mes­sene Maß redu­zieren und zur Kennt­nis neh­men, wer da wirklich mar­schiert - keine Faschi­sten, sondern ein Teil des Volkes - dann würde man hier wesent­lich vernünf­tiger über die an­ste­hen­den Pro­ble­me reden und PEGIDA nicht weitere Leute zu­trei­ben müssen."

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Über 25.000 in Dresden:

PEGIDA fordert Volks­ab­stim­mun­gen und Ende der Kriegs­trei­be­rei gegen Russ­land

2015-01-12, Dresden

Auf der Kundgebung am 12. Januar 2015 in Dresden zu Beginn des 12. Spazierganges gegen Glaubenskriege, religiösen Fanatismus und für die Meinungsfreiheit hat die Protestbewegung PEGIDA vor 25.000 (bis 40.000) Bürgern ihre Forderungen an die Politik in einem 6-Punkte Programm präzisiert.
 

PEGIDA 6- Punkte- Programm: Forderungen an die Politik

1. Schaffung eines Zuwanderungsgesetzes, welches die unbestritten notwendige qualitative Zuwanderung regelt und die momentan gängige unkontrollierte quantitative Zuwanderung stoppt. Dies nach dem Vorbild von Kanada oder der Schweiz.

2. Aufnahme eines Rechtes auf, aber eben auch der Pflicht zur In­te­gra­tion. Diese Pflicht zur In­te­gra­tion be­sei­tigt, wenn sie denn wirk­lich so kommt, viele Ängste der Menschen zum Thema Islami­sierung, Über­frem­dung und Ver­lust un­se­rer heimat­lichen Kultur auto­matisch.

3. Wir fordern eine konse­quente Aus­weisung bzw. ein Wieder­ein­rei­se­verbot für Islamisten und religiöse Fanatiker jeder Couleur, welche unserem Land den Rücken gekehrt haben, um in irgend­welchen heiligen Kriegen zu kämpfen.

4. Wir fordern die Er­mög­li­chung direkter Demo­kratie auf Bundes­ebene auf der Basis von Volks­ent­schei­den.

5. Wir fordern ein Ende der Kriegs­trei­be­rei unter anderem gegen Russ­land und ein fried­liches Miteinander der Europäer ohne den zu­neh­men­den Verlust der Autori­tät der [nationalen] Landes­parla­mente der ein­zel­nen EU- Staaten durch irr­wit­zige Kon­trol­le aus Brüssel.

6. Wir fordern mehr Mittel für die innere Sicher­heit unseres Landes. Dies umfasst einen so­for­ti­gen Stopp beim Stel­len­ab­bau bei der Polizei und die Aus­stat­tung selbiger mit den er­forder­lichen und zeit­ge­mäßen Mitteln, um den ge­wach­se­nen An­for­de­run­gen gerecht zu werden.

Diese Forde­rungen sind ver­mutlich als Ergänzung bzw. Präzisierung des aus 19 Thesen bestehenden Positionspapieres zu verstehen, welche die Pegida vor einigen Wochen veröffentlichte:
 

PEGIDA Positionspapier 19 Thesen

In diesem ersten PEGIDA Positionspapier aus dem Herbst / Winter 2014 legt die Bewegung ihre grundlegenden Positionen vor allem in den Bereichen Einwanderungs- Asyl- und Integrationspolitik dar. U.a. setzt sie sich für eine gesetzliche Regelung der Einwanderung etwa nach dem Vorbild der Schweiz, von Australien, Kanada odedr Südafrika und tritt für eine bessere Betreuung von Asylbewerbern ein. Ferner werden Bürgerentscheide wie in der Schweiz gefordert, man spricht sich gegen Gender Mainstreaming aus und nennt darüber hinaus noch einige weitere Punkte und Positionen zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen.
 

PEGIDA: Positionspapier Europa (Entwurf)
United States of Europe statt EU- Bundesstaat

Am Ende der Veran­stal­tung wies ein Redner auf die euro­päi­sche Aus­rich­tung und Ver­net­zung von PEGIDA hin. So gebe es nicht nur in vielen Städten Deutsch­lands, sondern auch in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien, Holland, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Bulgarien, Spanien, Russland und anderen euro­päi­schen Ländern Initia­tiven mit verg­leich­baren gesell­schafts­politi­schen Vor­stel­lun­gen.

Dann erläu­terte der Redner die Vor­stel­lungen von PEGIDA hin­sicht­lich Europa. Statt der Schaf­fung eines euro­päi­schen Bundes­staa­tes mit immer weniger Rechten für die natio­nalen Parla­mente, wie er im Rahmen der EU an­ge­strebt bzw. bereits be­trie­ben wird, tritt PEGIDA für eine Art 'United States of Europe' in Form eines Staaten­bundes der freien und selbst bestimm­ten Völker Europas ein.

Einige grund­legende Ideen von PEGIDA hin­sicht­lich der Zusammen­arbeit der Staaten Europas gehen aus dem Entwurf für ein euro­päi­sches Posi­tions­papier hervor, den der Redner schließ­lich verlas:

  • Europa der Vaterländer
  • Selbstbestimmung der Völker
  • Erhaltung der Identität der Völker Europas
  • Partnerschaft zwischen Deutschland, Frankreich, Russland und den anderen Völker Europas als Garant für einen dauerhaften Frieden in Europa
  • Eigenverantwortlichkeit der Staaten für Einwanderungs- un Asylpolitik, wobei die Aufnahme von wahren Kriegsflüchtlingen gemeinschaftliche Aufgabe ist
  • Hilfe zur Selbsthilfe in Krisengebieten vor Ort, um den Menschen vor Ort ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen
  • Errichtung eines europäischen Hilfsfonds, um auf Naturkatastrophen, Hungersnöte und kriegerische Auseinandersetzungen humanitär angemessen reagieren zu können. Der von jedem Land zu entrichtende Beitrag bemisst sich dabei nach dem jeweiligen BIP der einzelnen Länder
  • gegen jedwede Kriegstreiberei von innen und außen
  • gegen jeden Waffenexport in Krisengebiete

Link: PEGIDA für United States of Europe statt EU
 

Jagdszenen in Niedersachsen

autonome attackieren Demonstranten


Während die Veranstaltung in Dresden nach bisherigen Erkenntnissen wie gewohnt friedlich verlief, scheint es am gleichen Abend in der Innenstadt von Hannover zu einer regelrechten Treibjagd linksautonomer Aktivisten auf Teilnehmer der 1. HAGIDA- Kundgebung, einer mit der Dresdener PEGIDA sym­pa­thi­sie­re­nden Bür­ger­be­wegung, ge­kommen zu sein. Meh­re­re Augen­zeugen sprechen von tätlichen Angriffen. Es kam zu 8 Fest­nah­men. 3 Polizisten wurden leicht verletzt. Mal schaun, wie die 'Lügenpresse' morgen darüber berichtet... Ca. 200 HAGIDA- Demon­stran­ten standen bis zu 19.000 Gegen­demon­stranten (NOHAGIDA) gegenüber.
Kurzbericht der Wolfsburger Nachrichten auf Facebook (mit Foto)
Stimmungsbericht eines Gegendemonstranten
Polizeibericht: HAGIDA nach Störungen vorzeitig beendet
 

Montagabends um sechs in Deutschland

Auch in weiteren Städten Deutschlands wie Leipzig, München, Berlin, Rostock, Suhl, Saarbrücken u.a. kam es zu Pro- und Contra PEGIDA- Kundgebungen mit einigen hundert bis mehreren tausend Teilnehmern. Insgesamt waren an diesem Montag wohl um die 150.000 Menschen bei den politischen Kundgebungen rund um PEGIDA unterwegs, von denen sich nach (in-?, halb-?) offiziellen Zahlen - die allerdings mit größter Skepsis betrachtet werden sollten - ein knappes Drittel pro PEGIDA aussprach. Unklar bleibt, wo die Schweigende Mehrheit steht. In jedem Falle blieb sie auch diesmal wieder daheim. Und schwieg...

Sogar in Oslo / Norwegen fand ein PEGIDA- Spaziergang statt.
 

Mainstream im Gleichschritt

Die Mainstream- Medien haben nach einigen zaghaften Aus­bruchs­ver­su­chen und ge­le­gent­li­chen An­nä­he­run­gen an das Un­sag­bare in den ver­gan­ge­nen Ta­gen die Reihen nun wieder fest ge­schlo­ssen und berichten in nahezu ein­stim­miger Ab­leh­nung (DWN) über PEGIDA. Nicht zuletzt der Stachel der 'Lügen­presse'- Vor­würfe scheint tief zu sitzen. Man könnte fast meinen, da sei ein wunder Punkt getroffen...

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PEGIDA - Stress ohne Grund?

2015-01-12

Jasinna klärt auf ;)

Weitere Infos zu PEGIDA:
Studie der TU Dresden widerlegt Vorurteile der Lügenpresse.
Presseartikel: Pegida- Anhänger sind gebildet und verdienen gut

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Der letzte macht das Licht aus:

Demokratie im Dunkeln

2015-01-12

"Einfach nur widerlich" findet einer der Organisatoren der Gegendemos die PEGIDA- Anhänger. Um im folgenden Satz zu betonen, dass er selbst für Toleranz und Menschlichkeit eintrete. Andere erfasst 'zunehmender Ekel', ein weiterer meint: "Keinen Meter den Rassisten". Geht es also um alternativen Heimatschutz für Multi-Kulti? Um Meinungs- befreite Zonen in Westdeutschland? Oder geht es einmal mehr um Ruhm und Ressourcen, Liebe und Macht, verschmolzen in Ideologie zur Verteidigung und Ver­brei­tung des rechten Glaubens mit dem Schwert, wie es schon immer zu Er­obe­rungs- und Kreuzzügen und später im Namen der Heiligen Inqui­si­tion geschah und bis heute geschieht, inzwischen unter dem Deck­mantel von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten? Ist der Schoß noch immer fruchtbar, aus dem dies kroch und noch immer kriecht?
 

Wenn die Obrigkeit gegen den Bürger demonstriert

Aber nicht nur krude Ansichten lassen auf­horchen. Auch Auf­rufe, Praxis und Front­linien der Gegen­demos stimmen nach­denk­lich: Bürgermeister ver­dun­keln die Rathäuser oder nötigen städtische Bedienstete zur Teil­nahme, bunte Luftballons werden auf Kosten der Steuer­zahler bereit­ge­stellt, Promis aus Politik, Kultur und Wirtschaft auf­ge­boten. Social Mar­ke­ting für eine ver­kehr­te Welt: Die Obrig­keit demon­striert gegen die Bürger, der Staat gegen das Volk. Die­jenigen, welche die Früchte der Arbeit ver­teilen und im Zweifel in die ei­ge­nen Taschen leiten, fahren denen über den Mund, welche für immer ge­rin­ge­ren Lohn die Arbeit machen und den Wohl­stand er­wirt­schaf­ten. Da fragt man sich schon, wer hier Rat­ten­fänger ist und wer Mit­läufer und wo auf einmal all die Moor­sol­da­ten her­kommen und was sie sich eigentlich davon ver­spre­chen. Früher ging APO mal anders...

Merk­wür­dig auch die Kon­stel­la­tio­nen und Koalitionen, die sich ergeben: Banken und Versicherungen, die eben noch den Ersparnissen und der Alterssicherung der Bürger zugunsten ihrer Boni den Saft abgedreht haben, knipsen zur Abwechlung "Rassisten" das Licht aus, Kultur­schaf­fen­de verbrüdern sich mit Anti­deut­schen und gewalt­bereite Anti­fanten mar­schie­ren Schulter an Schulter mit denen, die im Bürgerkrieg in der Ukraine rechtsextreme Milizen poli­tisch, finan­ziell und medial unter­stüt­zen. Man fragt sich, wo die anti­faschi­sti­sche Linke war, als diese Allianz ge­schmie­det wurde.

Andere Koalitionen hingegen sind zerbrochen - falls sie denn je be­stan­den haben. In die besseren Kreise auf­ge­stie­gene Funktionäre von Sozial­demokraten und Gewerk­schaften demonstrieren gegen das von ih­nen vertretene Fussvolk von Arbeit­nehmern und Rentnern, CDU- Granden gegen kon­ser­va­tive Werte­bewahrer, Prekariat gegen Proletariat. Und bei den Grünen? Da fragt man schon lange nicht mehr.
 

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Da werden Islam- Kritiker flugs zu Islam­fein­den kon­ver­tiert, aus For­de­run­gen nach einer gesetz­lichen Rege­lung für Ein­wan­de­rung, welche in­zwi­schen diverse Politiker aus fast allen Par­tei­en befür­worten, wird Fremden­hass und wer den von Lobby­ismus unter­wanderten Politik­betrieb oder die "gleich­ge­schal­tete Lügen­presse" in Frage stellt, kann nur ein Nazi oder gar ein Ver­schwö­rungs­theo­re­tiker sein.

Sicher, es ist nicht alles Schwarz- Rot- Gold, was bei PEGIDA glänzt. Das Motto der Spaziergänge mobilisiert nicht nur, es spaltet vor allem und stellt einen Teil des Volkes ins Abseits. Gegen die 19 Thesen der PEGIDA hin­gegen, bei denen es sich im Wesent­lichen um schlich­te Sebst­ver­ständ­lich­kei­ten handelt, fällt das Argu­men­tieren schon schwerer. Des­halb scheuen die Gegner eine Aus­ein­ander­set­zung über diese Thesen auch wie der Teufel das Weih­wasser.

Was aber die auf den PEGIDA- Spazier­gängen an­ge­spro­che­nen Themen von Politiker­schelte über Medien- bis hin zu System­kritik an­be­langt, da scheiden sich nicht nur die Geister, sondern vor allem die Interessen. Während die Etablierten und Gut­situ­ierten auf der Kommando­brücke alles daran setzen, die heißen Eisen dort zu be­lassen, wohin sie in den al­ter­na­tiv­lo­sen Jahren end­gelagert wurden, nämlich in der Tabu­zone, Abteilung Schmuddel­kinder, meinen die Aus­ge­plün­der­ten und Ge­schun­de­nen im Maschinen­raum, dass es durch­aus an der Zeit sei, einmal ein paar grund­sätz­liche Erwä­gungen darüber an­zu­stellen, wer und wohin das unter­ge­hen­de Schiff eigent­lich steuert und ob nicht viel­leicht doch die eine oder andere Kurs­korrek­tur ins Auge zu fassen wäre.

Ein Diskurs, der gar nicht gewollt ist, kommt schwer in Gang. Es genügen ein paar ge­schickte Pro­vo­ka­teu­re, die an den rich­tigen Strippen ziehen, um ihn zu ver­hindern. So werden sich also auch diesen Montag wieder die­jeni­gen trotz jeder Menge Parolen und Wort­akro­batik sprach- und ver­ständ­nis­los gegen­über­stehen, die eigentlich zu­sam­men­hal­ten müss­ten, wäh­rend jene, um die es wirk­lich geht, wie üblich an der Seiten­linie den Takt­stock schwin­gen und sich dabei ins Fäust­chen lachen.

Ob in Dresden oder Hannover wäh­rend der PEGIDA- Demos die Lichter aus­gehen oder nicht: Was Demo­kratie, Mei­nungs­frei­heit und To­le­ranz an­geht, tap­pen wir alle schon viel zu lange im Dunkeln.

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Hans-Joachim Maaz über PEGIDA

2015-01-06

Hans-Joachim Maaz, der Vorsitzende der Stiftung für Beziehungskultur, im Interview mit Claus Kleber vom Heute-Journal über Motive und Ein­stel­lun­gen der Menschen auf den PEGIDA - Demon­stra­tio­nen. (6:10 bis 11:16)

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PEGIDA Live

Dresden, 2015-01-05

PEGIDA, 2015-01-05 (RTLive, YouTube)

 

Wutpolitiker gegen den Unter­gang des Abend­lan­des

2014-12-15, Update 2015-01-06

PEGIDA Wenn man diverse Funk- und Fernseh­sendungen und Zeitungs­artikel ver­folgt, so hat sich zumindest teil­weise in den letzten Tagen ein sehr viel dif­fe­ren­zier­te­rer, nach­denk­licherer und ent­spann­terer Diskurs rund um PEGIDA, Ein­wanderungs­politik, unter­schied­liche Kul­tu­ren, Werte und Traditionen und damit zusammen­hängende Konflikte und deutsche Be­findlich­keiten entwickelt. Den üblichen Verdächtigen und Wut­po­li­ti­kern mit gestörtem - oder soll­te man in­zwi­schen si­cher­heits­hal­ber viel­leicht bes­ser sa­gen: de­zi­dier­tem? - Ver­hält­nis zur De­mo­kra­tie wie z.B. der Bun­des­re­gie­rung (u.a. Mer­kel, Maas, Schäub­le, Op­per­mann), Spiegel, den Grünen & Co. fällt es zwar wei­ter­hin schwer, aber eine ganze Reihe von Menschen kommen tat­säch­lich ohne groß­artige Hetz- Parolen oder Be­schwichti­gungs- Mantras von rechts ODER links aus. So­wohl neu­lich der Talk bei Jauch wie auch ein Bei­trag im Deutsch­land­funk, vor al­lem aber der vor­züg­li­che Artikel von Cora Ste­phan auf NDR Info sind dafür ermu­ti­gen­de Bei­spiele.

Im Prinzip erfreu­lich, wenn nicht der Ver­dacht nahe­läge, dass hier po­li­tisch- tak­ti­sche Mo­tive eine Rol­le spie­len. Denn es ist natür­lich auch eine gün­stige Ge­le­gen­heit, andere und der­zeit gra­vieren­dere Probleme in Deutsch­land, Europa und auf der Welt wie etwa den Ukraine- Konflikt, der den Frie­den in Eu­ro­pa be­droht, die Kriege und Bürger­krie­ge in Klein­asien und in wei­ten Teilen des nord­afri­ka­nisch- ara­bi­schen Rau­mes, welche einen Teil der Flücht­lings­strö­me ver­ur­sa­chen, die Finanz- und Schul­den­krise oder das Frei­handels­ab­kom­men TTIP hin­ter einer Aus­ein­an­der­set­zung um PEGIDA zu ver­stecken und die Kanni­bali­sierung und Privati­sierung der Welt im Halb­dunkel weiter­zu­treiben.

Es gibt gewiss be­rech­tige Ein­wände gegen PEGIDA, aber auch gute Grün­de, die für die Be­we­gung spre­chen. Wer je­doch in PEGIDA den Unter­gang des Abend­landes sieht oder ei­ne Schan­de für Deutsch­land und den Anhängern am liebsten den Mund verbieten will, offen­bart damit ein frag­würdiges Demokratie- Verständ­nis. Die Flücht­lings- Asyl- Ein­wande­rungs- und Inte­gra­tions­po­li­tik, das sind durch­aus Themen, über die man drin­gend einmal klar und ohne Tabus auch mit dem Bür­ger spre­chen soll­te. Da liegt nämlich eini­ges im Argen, auch und gerade bei den­jeni­gen, die sehr idea­li­stisch und blau­äu­gig an die Sache heran­gehen. Zu diesem Komplex gehören dann aller­dings auch noch Außen- Sicher­heits- und Wirt­schafts­po­li­tik und auch Ent­wicklungs­hilfe etc.

Wenn Pegida eine solche Debatte anstößt, wäre das ein hilf­rei­cher Bei­trag. Wer aber Pegida von vorne­herein pauschal ver­teufelt, zeigt damit, dass er an einem solchen Diskurs nicht inte­res­siert ist. Und in der Tat muss man be­zwei­feln, ob ein sol­cher Diskurs zu­stan­de kom­men wird, wenn Inte­res­senten aus unter­schied­li­chsten Rich­tun­gen dies um jeden Preis zu ver­hin­dern trach­ten.

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Artikelsammlung Pro und Contra PEGIDA

Egal, wie man zu PEGIDA steht: Jedenfalls inspiriert die Bewegung die Kolumnisten zu einer feulletonistischen Meisterleistung nach der anderen. Die alternativlosen Jahre setzen offensichtlich eine Menge Kreativität frei. Nun müssen wir angesichts der Kriegsgefahr nur noch zusehen, dass diese Kleinode des Denkens nicht die letzten sind, die von menschlicher Schöpferkraft Zeugnis ablegen:

Maas: eine Schande für Deutschland - 14.12.2014, SZ
Jeder Zweite sympathisiert mit PEGIDA - 15.12.2014, Zeit
Neukölln: Ein Teil der Gesellschaft wendet sich ab - 17.12.2014, DHB
Pegida- Demonstrationen: Politisch heimatlos - 17.12.2014, FAZ
Oppermann: Nationalisten und Rassisten - 18.12.2014, JF
Amateure gegen Profis - 19.12.2014, n-tv
Das deutsche Festival des Wahnsinns - 20.12.2014, Welt
Populisten, Pöbel, Politiker - 21.12.2014, NDR
Peinliche Recherche - 21.12.2014, n-tv
0,1 Prozent Muslime in Sachsen? (.pdf)
Der Staat auf Feindfahrt - 21.12.2014, JF
PEGIDA und das Schweigen - 22.12.2014, JF
Wir werden gegeneinander ausgespielt - 23.12.2014, ko
Vom Leben in der Defensive - Muslime in Dresden - 29.12.2014 - taz
Offener Brief eines Polizeibeamten an Angela Merkel - 01.05.2015 - MMB
PEGIDA ist keine Krankheit, PEGIDA ist das Symptom - 04.01.2015, Welt
PEGIDA und Medienmanipulation - 05.01.2015, ET
PEGIDA ist gescheitert. Und nun? - 06.01.2015, n-tv
Zweifel an PEGIDAS Friedfertigkeit wachsen - 06.01.2014, n-tv
PEGIDA vereinigt sich mit Gegendemonstranten - 06.01.2015, AMR
Warum PEGIDA siegt und die BRD fallen wird - 07.01.2015, kb
Gemeinschaftsaktion der deutschen Zeitungen - 09.01.2015, bdzv
Je suis Charlie, aber nicht PEGIDA - 10.01.2015, n24
Staatlich organisierte Demo gegen PEGIDa - 10.01.2015, MMB
Was PEGIDA mit Jesus zu tun hat - 10.01.205, Welt
Platzelt: Viele empfinden PEGIDA als Befreiung - 13.01.2015, MDR
Abwehrschlacht gegen das Volk - 14.01.2015, MW
LEGIDA hat die Feuertaufe bestanden - 14.01.2015, BS
Vorsicht vor dem Volk (Oertel bei Jauch) - 19.01.2015, Zeit
Forscher zweifeln an Teilnehmerzahl der Demos - 19.01.2015, FAZ
Wir lassen uns nicht mundtot machen - 19.01.2015, Welt
Demonstrationsverbot: Wie weiter mit PEGIDA? - 20.01.2015, Zeit
Wer kocht den Sud der Gesellschaft? - 27.01.2015, TH
 


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2017-03-05, Schelm

Medien und ihre Macht der Ma­ni­pu­la­tion

"Eng ver­knüpft mit dem Be­griff Ma­ni­pu­la­tion ist der Be­griff Macht. Wer ma­chen kann, dass an­de­re et­was ma­chen, der hat Macht. Wer mit Me­dien und Me­dien­schaf­fen­den zu tun hat, der soll­te die Be­son­der­hei­ten jour­na­li­sti­scher Pro­duk­tion und Me­cha­nis­men mög­li­cher Ma­ni­pu­la­tion un­be­dingt ken­nen."

Juni 1997, rhetorik.de

Flirt der Kul­tu­ren

Ko­exi­stenz & Kul­tur­ge­ne­se im Plu­ra­lis­mus

2017-02-16, Schelm

Die große Völ­ker­wan­de­rung

Bassam Tibi, deutsch- sy­ri­scher Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler, zu Fra­gen von Mi­gra­tion und In­te­gra­tion:

"Integration er­folgt im­mer in et­was, das heisst in ein Ge­mein­we­sen mit kul­tu­rel­ler Iden­ti­tät. Wenn Deutsch­land sei­ne Iden­ti­tät ver­leug­net, ist die Fol­ge klar: eine Un­fä­hig­keit zur In­te­gra­tion."

2017-01-15 [10], baz

Der Neue Mensch

Zur trü­ge­ri­schen Vi­sion mensch­li­cher Voll­kom­men­heit - Es­say

2017-01-15, bpb

BAMF: Über 700.000 Asyl­an­trä­ge in 2016

Neu­re­gi­strie­run­gen von Zu­wan­de­rern aus Nicht- EU- Län­dern gab es in 2016 et­wa 300.000.

2017-01-11, Schelm

Merkels Tote

Der Terror- An­schlag von Ber­lin: Was wir dar­aus ler­nen – und man­che un­se­rer Po­li­ti­ker nie.

2016-12-24, BAZ

Keine Trauer­fei­er für die Ter­ror- Op­fer von Ber­lin

Trump über Merkel

Europe’s man problem

"... one crucial di­men­sion of this [mi­gra­tion] cri­sis has gone litt­le - no­ticed: [...] sex ra­tios. [...] As an­thro­po­lo­gist Bar­ba­ra Mil­ler has per­sua­sive­ly ar­gued, a nor­mal sex ra­tio is a 'pub­lic good' and there­fore de­serves state pro­tec­tion. For Swe­den — or any other Euro­pean coun­try — to wind up with the worst young adult sex ra­tios in the world would be a tra­ge­dy for Euro­pean men and wo­men alike."
2017-01-13 [1/11/16], Pol
Europa hat ein Män­ner­pro­blem
[2016-01-15], Huff

Über­gut­mensch

Asyl und hu­­ma­­ni­­tä­­re Hil­­fe für Kriegs­flücht­lin­ge oder Neu­an­sied­lungs­po­li­tik und Be­stands­er­hal­tungs­mi­gra­tion ?

2016-11-03, WM

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