Das Schwei­gen bre­chen

Mehr oder min­der po­li­tisch kor­rek­te The­sen zur Zeit.
Ein An­ge­bot für ei­nen ehr­li­chen Dis­kurs oh­ne Ta­bus.

Version 1.0, 2015-06-25

NATO, Auf­rü­stung und Flücht­lin­ge von mor­gens bis abends im Ra­dio, Grie­chen­land- und Fi­nanz­kri­se, Krieg in der Ukrai­ne und und und. Und Lei(d)t- und öf­fent­lich- recht­li­che Medien, die uns je­den neu­en Pan­zer der NATO als Er­folgs­sto­ry ver­kaufen, ge­ra­de so, als ob Jür­gen Klopp end­lich beim FC Bay­ern un­ter­schrie­ben hät­te. Oder mei­net­we­gen auch beim FC Schal­ke 05 oder doch wie­der beim BVB.

Wird hier ge­ra­de ein Alp­traum Rea­li­tät oder spin­ne ich?

Das juengste GerichtEs sind so vie­le The­men und noch mehr Ge­dan­ken, die ei­nem da­zu in den Sinn kom­men. Sie zu sich­ten, zu ord­nen, zu durch­drin­gen, aus­zu­for­mu­lie­ren - da­für braucht man Wo­chen, Mo­na­te, Jah­re oder ein Le­ben.

So viel Zeit ist viel­leicht nicht. Da­her ein paar Mo­ment­auf­nah­men im Zeit­raf­fer, un­fer­tig, manch­mal we­nig re­flek­tiert und pro­vi­so­risch. Frag­mente und Schnell­schüs­se in An­be­tracht der knap­per wer­den­den Zeit.. Egal, ich hau das jetzt ein­fach mal raus. Man muss so­was den­ken und dar­über spre­chen dür­fen, fin­de ich. Und wenn sich dann her­aus­stellt, dass es Un­fug ist, muss man es in der fol­gen­den Ver­sion kor­ri­gie­ren dür­fen.
 

Mensch, Kul­tur, Ver­nunft

Der Mensch ist ein Na­tur- und Kul­tur­we­sen. Ein in der Natur ge­grün­de­tes Kul­tur­we­sen oder ein durch Kul­tur ver­edel­tes Na­tur­we­sen. Wie ein Ber­li­ner: Au­ßen­rum der Zucker­guss aus Kul­tur, in­nen­drin der Senf. Oder die Ber­li­ne­rin: Au­ßen­rum wie ge­habt. In­nen­drin le­cker Kon­fi­tü­re.

Na­tur und Kul­tur wach­sen im Men­schen zu­sam­men, al­so müs­sen sie auch zu­sam­men­pas­sen. Die Grund­sub­stanz des Men­schen und da­mit auch die Ba­sis al­ler mensch­li­chen Kul­tur (und Ver­nunft) ist und bleibt aber die Na­tur. Pri­mä­re Be­dürf­nis­se und In­stink­te - zar­te wie har­te, ich­be­zo­ge­ne wie so­zia­le - sind von Na­tur aus vor­ge­ge­ben und in ih­rem We­sens­ge­halt kul­tu­rell nicht ver­än­der­bar.

Kul­tur und Re­li­gion set­zen auf die mensch­li­che Na­tur auf wie die Fahr­gast­ka­bi­ne mit dem Lenk­rad und den In­stru­men­ten auf dem Chas­sis (Fahr­ge­stell) ei­nes Au­tos. Oder wie beim Fuss­ball: Die mensch­li­che Na­tur ist das Spiel­feld, die To­re, die Spiel­re­geln und die Spie­ler mit ih­rem an­ge­bo­re­nen Ta­lent. Kul­tur ist, was man dann draus macht, also Ü­bung und Trai­ning, Kon­di­tion und Tricks, Spiel­stra­te­gie und Tak­tik, Team­spi­rit etc. Kul­tur ver­mag die mensch­li­che Na­tur zu ka­na­li­sie­ren und zu len­ken, auf Zie­le hin aus­zu­rich­ten, kann Men­schen und die Ge­sell­schaft ent­wi­ckeln und ge­stal­ten und wenn es gut läuft, kommt mehr da­bei her­aus als die Sum­me der Ein­zel­nen. Wie der Wein aus den Trau­ben. Aber Kul­tur kann die mensch­li­che Na­tur nicht leug­nen oder sie ne­gie­ren oder sich gar ge­gen sie wen­den. Tut sie es doch, so schei­tert sie. Punkt.

Hin­weis für Un­gläu­bi­ge: Bis vor kur­zem wur­den im­mer mal wie­der, etwa im Ama­zo­nas- Re­gen­wald, Na­tur­völ­ker ent­deckt, die oh­ne Au­ßen­be­rüh­rung seit tau­sen­den von Jah­ren na­he­zu un­ver­än­dert nach ur­al­ten Sit­ten und Bräu­chen le­ben. Ob mit oder oh­ne west­li­che Wer­te wir Frei­heit, De­mo­kra­tie und Men­schen­rech­te han­delt es sich da­bei zwei­fel­los um Bei­spie­le funk­tio­nie­ren­der Ge­mein­schaf­ten und Kul­tu­ren. Kaum kom­men sie in Be­rüh­rung mit der mo­der­nen Zi­vi­li­sa­tion und al­so mit nicht funk­tio­nie­ren­den Kul­tu­ren, ist ihr Un­ter­gang na­he­zu un­aus­weich­lich.

[An­mer­kung: Mei­ne Sicht auf den Men­schen als in der Na­tur ge­grün­de­tes Kul­tur­we­sen ent­springt weit­ge­hend der Be­schäf­ti­gung mit der Hu­man- Etho­lo­gie. Her­aus­ra­gen­de Ver­tre­ter die­ser Hu­man­wis­sen­schaft sind u.a. Kon­rad Lo­renz und Ire­näus Eibl- Ei­bes­feldt. Die Hu­man- Etho­lo­gie oder Ver­glei­chen­de Ver­hal­tens­for­schung ist in Deutsch­land heut­zu­ta­ge hoch­gra­dig ta­bui­siert und bei­na­he in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten, ins­be­son­de­re auf­grund der zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen teil­wei­se un­rühm­li­chen Na­zi- Ver­gan­gen­heit ei­ni­ger ih­rer Ver­tre­ter. In der Tat gab es Schwar­ze Scha­fe und frag­wür­di­ge Schrif­ten et­wa be­treffs Ras­sen­theo­rie. Es wa­ren eben Kin­der ih­rer Zeit, und ei­ni­ge wa­ren ver­blen­det oder ehr­gei­zig und woll­ten was wer­den, so be­wer­te ich das. Um es kurz zu ma­chen: Wenn ich einen Ap­fel von her­vor­ra­gen­der Gü­te in der Hand hal­te und ein paar fau­le Stel­len sind da­rin, dann es­se ich die­se fau­len Stel­len nicht mit, son­dern schnei­de sie her­aus und ver­zeh­re an­schlie­ßend den Ap­fel mit Ge­nuss. An­de­re zie­hen es vor, statt ei­nes nicht makel­lo­sen, aber saf­ti­gen Na­tur­ap­fels aus­schließ­lich EU- ge­norm­tes, pe­sti­zid­be­han­del­tes, ge­schmacks­re­du­zier­tes Ein­heits­obst zu sich zu ne­hmen. Al­so so­was wie Gen­der Theo­rien oder Gen­der Main­strea­ming. Dem­nächst oder auch schon jetzt gen­ma­ni­pu­liert, wie wir wis­sen, und bald wo­mög­lich aus dem 3- D- Dru­cker. Muss je­der wis­sen, was gut für ihn ist ...]

Wenn man un­be­dingt will, kann man den Men­schen auch als Ver­nunft­we­sen be­zeich­nen. Da­bei soll­te man aber be­ach­ten, dass er nicht durch die Ver­nunft be­stimmt ist. Die Ver­nunft ist ein her­vor­ra­gen­des Werk­zeug des Men­schen, das mäch­tig­ste, aber eben nur ein Werk­zeug, wel­ches der Mensch ge­braucht.
 

Mensch & Gesell­schaft

Sorge um das Ei­gen­wohl (Ego­is­mus), das Ge­mein­wohl oder das Wohl des Ge­gen­über (Altru­is­mus) soll­ten im rich­ti­gen Ver­hält­nis zu­ein­an­der ste­hen, an­dern­falls kol­la­biert das in­ne­re Gleich­ge­wicht ei­nes Men­schen eben­so wie die Ba­lan­ce des Ge­mein­we­sens. Schon Jesus sag­te: Lie­bet eu­ren Näch­sten WIE EUCH SELBST. Er setzt also be­reits ein ge­sun­des Maß an Ei­gen­lie­be vor­aus, be­vor ein Mensch da­ran­ge­hen kann, sei­nen Näch­sten zu lie­ben. Wo­bei Je­sus an­ders, als ei­ni­ge es ger­ne dar­stel­len, nicht der Nor­mal­fall eines Men­schen ist, son­dern ein halb ir­di­sches, halb über­ir­di­sches We­sen, ein Ideal al­so, dem man nach­ei­fern kann, das man aber nie er­rei­chen wird. Heut­zu­ta­ge schei­nen ei­ni­ge Ei­fe­rer aber un­ter Hilfs­be­reit­schaft Selbst­auf­ga­be oder Selbst­auf­op­fe­rung zu ver­ste­hen. In der Re­gel sind das Maul­hel­den, die sich dann, wenn es kri­tisch wird, als er­ste aus dem Staub ma­chen. Das Pro­blem ist, dass man das im­mer erst nach­wei­sen kann, wenn es zu spät ist.

Vor­sicht, Miss­trauen und Frem­den­furcht sind eben­so le­gi­ti­me und nütz­li­che In­stink­te wie Mut, Ver­trau­en und Neu­gier. In ei­nem so­li­da­ri­schen, si­che­ren und men­schen­freund­li­chen so­zia­len Um­feld wird Ver­trau­en ge­stärkt, Furcht ab­ge­baut. Aus­ge­präg­tes Miss­trauen und Frem­den­furcht ist kei­ne cha­rak­ter­li­che Schwä­che, son­dern ein In­diz für Er­fah­run­gen, die man in ei­ner un­so­li­da­ri­schen Ge­sell­schaft ge­macht hat, in der man ein­an­der und ins­be­son­dere den Häupt­lin­gen nicht ver­trau­en kann.

Kras­ser aus­ge­drückt: In ei­ner von Wett­be­werb und Kon­kur­renz ge­präg­ten Ge­sell­schaft ist es mehr als naiv, es ist ge­ra­de­zu ab­surd, ent­spricht der Qua­dra­tur des Krei­ses, von Men­schen zu er­war­ten, ein­an­der oder auch Frem­den über­mä­ßig ver­trau­ens­voll zu be­geg­nen.
 

Politik und Schuld­ge­füh­le

Für Hilfs­be­reit­schaft soll­te man sich eben­so ein Bud­get zu­le­gen wie für an­de­re Res­sour­cen auch. Ist viel­leicht nicht po­li­tisch kor­rekt, dafür aber ver­nünf­tig. In gu­ten Zei­ten kann man das Bud­get aus­wei­ten, in schlech­ten Zei­ten wird man es u.U. ein­schrän­ken. Dies gilt für den pri­va­ten Be­reich eben­so wie für den ge­sell­schaft­li­chen und in­sti­tu­tio­nel­len Be­reich.

Empathie ist eine per­sön­li­che, kei­ne po­li­ti­sche Ka­te­go­rie. Em­pa­thie emp­fin­det man ge­gen­über In­di­vi­duen, nicht ge­gen­über Völ­kern, Na­tio­nen, Staa­ten oder Ras­sen. In der Po­li­tik gibt es kei­ne Em­pa­thie, son­dern es zählt nur die Ver­nunft. Ei­ne ver­nünf­ti­ge Po­li­tik setzt nicht auf Recht­ha­be­rei, son­dern auf In­te­res­sen­aus­gleich. Setzt die Po­li­tik des We­stens auf In­te­res­sen­aus­gleich? Eben... [Mist, den Be­griff der Em­pa­thie ha­be ich hier lei­der viel zu eng ge­fasst. In­so­fern Em­pa­thie ei­gent­lich eh­er das Ver­ständ­nis (nicht aber un­be­dingt die Ak­zep­tanz) für Mo­tive und Ver­hal­ten (an­de­rer) be­in­hal­tet, ist sie na­tür­lich auch in der Po­li­tik ein wert­vol­les In­stru­ment. Aber eben ein In­stru­ment, ei­ne Per­spek­ti­ve, nicht et­wa eine Hand­lungs­an­wei­sung und schon gar keine un­be­ding­te ...]

Faschis­mus, Ras­sis­mus, An­ti­se­mi­tis­mus, He­te­ro- oder Ho­mo­pho­bien etc. sind kei­ne sach­lich be­gründ­ba­ren po­li­ti­schen Ein­stel­lun­gen oder Über­zeu­gun­gen, son­dern Ra­tio­na­li­sie­run­gen von Äng­sten oder Gier, die in un­so­li­da­ri­schen Ge­sell­schaf­ten und in Zei­ten so­zia­ler Käl­te und Äng­ste, Nö­te und Be­dro­hun­gen ge­dei­hen und in so­li­da­ri­schen Ge­sell­schaf­ten aus­trock­nen. In ei­nem ent­spr­echen­den Um­feld kön­nen sie sich al­ler­dings so ver­fe­sti­gen, dass sie zu sta­bi­len Ein­stel­lun­gen und Über­zeu­gun­gen ver­här­ten. Dies pas­siert um­so leich­ter, wenn das Spre­chen über vor­han­de­ne Äng­ste po­li­tisch kor­rekt ta­bui­siert wird.

Geschicht­li­che Ver­ant­wor­tung be­deu­tet nicht, La­sten und Schuld der Ver­gan­gen­heit den Kin­dern und En­kel­kin­dern auf­zu­bür­den, son­dern aus der Ge­schich­te zu LER­NEN und Ver­ant­wor­tung für Ge­gen­wart und Zu­kunft zu über­neh­men. Es be­deu­tet da­her nicht, die Krie­ge der Ver­gan­gen­heit fort­zu­führen, son­dern die der Ge­gen­wart zu be­en­den und die der Zu­kunft zu ver­hin­dern. Die­je­ni­gen, die ih­re Kinder und En­kel in Schuld­ge­füh­len fes­seln wol­len, statt Ver­ant­wor­tung für die Ge­gen­wart zu über­neh­men, in­stru­men­ta­li­sie­ren Ge­schich­te, statt ge­schicht­li­che Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und sind da­her die Ver­ant­wort­li­chen für und Schul­di­gen an ge­gen­wär­ti­gem und künf­ti­gem Un­recht. Da­bei ist es un­er­heb­lich, ob je­mand Prä­si­dent oder nur ein Pfar­rer ist.

Ganz all­ge­mein gilt, dass wir uns al­le mal ein biss­chen von all die­sen uns stän­dig ein­ge­re­de­ten Schuld­ge­füh­len be­frei­en müs­sen. Schuld ist im­mer was per­sön­li­ches. Da­zu muss man was Bö­ses ge­tan ha­ben oder was Gu­tes vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig un­ter­las­sen ha­ben. Mehr gibt es nicht, was Schuld an­be­langt. Was man aus Schwä­che oder Angst tut oder un­ter­lässt, ist zwar nicht ge­ra­de ein Ruh­mes­blatt für ei­nen, aber eben auch kei­ne Schuld mehr, auch wenn es für ei­nen per­sön­lich ent­täu­schend sein und Schuld­GE­FÜH­LE her­vor­ru­fen mag.
Da­ne­ben, und das ist was kom­plett an­de­res, gibt es Ver­ant­wor­tung, da geht es um ra­tio­na­les Den­ken und Han­deln. Das kann lo­gi­scher­wei­se nur ge­gen­warts­be­zo­gen oder zu­kunfts­ge­rich­tet sein. Denn die Ver­gan­gen­heit kön­nen wir nicht än­dern, wir kön­nen le­dig­lich dar­aus ler­nen und ver­suchen, es künf­tig bes­ser zu ma­chen. Je we­ni­ger Schuld­ge­füh­le wir da­bei mit uns her­um­schlep­pen, de­sto ra­tio­na­ler kön­nen wir han­deln.
Ver­ant­wor­tung trägt man für an­de­re UND für sich selbst. Und wer für sich selbst Ver­ant­wor­tung über­nimmt, wird sich auch ein Bud­get für Em­pa­thie ein­rich­ten, so blöd sich das auch an­hö­ren mag. Ist das Bud­get er­schöpft, dann ist es al­ler­höch­ste Zeit, an sich und die Sei­nen zu den­ken und an nie­man­den sonst. Wer das nicht tut, geht vor die Hun­de, und das nützt ei­nem selbst nichts und auch de­nen nichts, für die man Ver­ant­wor­tung trägt.

Wer Emotionen schürt, umgeht die Vernunft. Wer keine Emotionen schürt, motiviert nicht. Wer Menschen, die sich Bewegungen wie Pegida anschließen, pauschal und von vorneherein verleumdet, diskreditiert und verunglimpft, stellt nicht nur Menschen aus der Mitte der Gesellschaft in die rechte Ecke, sondern drängt sie in der Tat dorthin und führt sie an rechte Ideologien heran. Irgendwann einmal ist dann Zahltag.

Jeder Mensch kann sich ja mal irren. Mit Sturheit und Beharrlichkeit an Irrtümern festzuhalten, zeichnet vor allem die tragischen Helden der Geschichte aus...
 

Religion

Die ursprüng­li­che deut­sche und eu­ro­päi­sche Kul­tur grün­det wie al­le an­de­ren Kul­tu­ren und Re­li­gio­nen der Welt auf heid­ni­schen Ri­ten und Bräu­chen. Man kann da­von aus­ge­hen, dass heid­ni­sche Ri­ten und Bräu­che in ei­ner sehr di­rek­ten Be­zie­hung zur mensch­li­chen Na­tur ste­hen und ih­re Re­ste in er­heb­li­chem, wenn auch oft kaum ein­deu­tig iden­ti­fi­zier­ba­rem Um­fan­ge bis in die mo­der­nen Zi­vi­li­sa­tio­nen hin­ein wir­ken.

Judentum und Chri­sten­tum be­ru­fen sich bei­de u.a. auf das Al­te Te­sta­ment und sind da­her eng mit­ein­an­der ver­wandt. Es gibt al­ler­dings zwei gra­vie­ren­de Un­ter­schie­de: Das Chri­sten­tum ist (eben­so wie der Is­lam) ei­ne auf Mis­sio­nie­rung mög­lichst der gan­zen Welt hin aus­ge­rich­te­te Re­li­gion. Das Ju­den­tum nicht, es hält Is­ra­el für das aus­er­wähl­te Volk. Al­ler­dings ge­stat­tet es den Bei­tritt Frem­der zum Ju­den­tum.

Islam und Chri­sten­tum be­ru­fen sich bei­de u.a. auf das Al­te Te­sta­ment und sind da­her eben­falls eng mit­ein­an­der ver­wandt. Der Is­lam ging um das Jahr 600 n.Chr. eben­so wie 1000 Jah­re spä­ter der Pro­te­stan­tis­mus aus dem Chri­sten­tum her­vor, ist al­so im Grun­de ge­nom­men ur­sprüng­lich eine Va­rian­te oder eine Groß­sek­te des Chri­sten­tums.
 

Krieg, Finanz­kri­se, NWO

Islamis­mus ist eine mi­li­tan­te Aus­prä­gung des Is­lam wie es auch mi­li­tan­te Sek­ten des Chri­sten­tums gab und/oder gibt. Der Is­la­mis­mus scheint dem An­schein nach eine mi­li­tan­te Ge­gen­re­ak­tion auf den mi­li­tan­ten mo­der­nen Ko­lo­nia­lis­mus zu sein, der nach dem Zu­sam­men­bruch der al­ten eu­ro­päi­schen Ko­lo­nial­rei­che Mit­te des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts ent­stand und der­zeit die Glo­ba­li­sie­rung einer neo­li­be­ra­len Fi­nanz-, Wirt­schafts- und Welt­ord­nung be­treibt.

Der Ukrai­ne Krieg mit in­zwi­schen ver­mut­lich über 50.000 To­des­op­fern und über 1 Mil­lion Flücht­lin­gen ist eine be­deut­sa­me Schlacht im Rah­men des geo­po­li­ti­schen Rin­gens ein­fluss­rei­cher Krei­se um die Welt­herr­schaft und die Eta­blie­rung ei­ner Neu­en Welt Ord­nung (NWO). Die­se NWO ist nicht et­was be­son­ders ge­heim­nis­vol­les oder gar ver­schwö­re­ri­sches. Es meint schlicht eine uni­po­la­re, al­so von ei­nem Macht­zen­trum do­mi­nier­te, glo­ba­li­sier­te Welt- Wirt­schafts- Rechts- und Fi­nanz­ord­nung. Die­ses Ziel wur­de An­fang der 1990- er Jah­re nach dem Zu­sam­men­bruch der Sow­jet­un­ion und des ge­sam­ten Ost­blocks vom US- ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Bush sen. erst­mals öf­fent­lich for­mu­liert und wird seit­her mehr oder min­der of­fen­siv an­ge­strebt. Im We­sten be­steht die NWO be­reits weit­ge­hend, um den Rest der Welt rin­gen der­zeit die USA und Chi­na mit­ein­an­der, wo­bei auch an­de­re mäch­ti­ge Play­er wie et­wa Russ­land, In­dien, Bra­si­lien und wei­te­re ein ge­wich­ti­ges Wört­chen mit­re­den. Li­byen und der Na­he Osten mit Af­gha­ni­stan, Irak, Sy­rien etc. sind eben­sol­che Schlacht­fel­der in die­sem Rin­gen. Auch vie­le Krie­ge und Kon­flik­te und die Ar­mut in der 3. Welt, die Fi­nanz­kri­se seit 2007, die wirt­schaft­li­che Kri­se in Grie­chen­land und in Süd­eu­ro­pa, die Schul­den­kri­se und die schlei­chen­den und sich im­mer mehr ver­schär­fen­den wirt­schaft­li­chen uns so­zia­len Pro­ble­me in Eu­ro­pa, im ge­sam­ten We­sten und auf der gan­zen Welt sind oft­mals Aus­druck die­ses Rin­gens oder be­reits Aus­wir­kun­gen ei­ner neo­li­be­ra­len Fi­nanz- und Wirt­schafts- und Welt­ord­nung.

Üb­ri­gens: Ei­ne die Na­tur des Men­schen wert­schät­zen­de, hu­ma­ni­stisch ge­präg­te, so­li­da­ri­sche mul­ti­po­la­re Welt­ord­nung hal­te ich durch­aus für dis­ku­ta­bel. Die auf gren­zen­lo­ses Wachs­tum und Kon­kur­renz ge­grün­de­te, neo­li­be­ral- ka­pi­ta­li­stisch ge­präg­te Welt­ord­nung ist, je­den­falls nach mei­ner Wahr­neh­mung, ge­ra­de am Schei­tern, ei­ni­ge wol­len es nur noch nicht wahr­ha­ben und das wird für uns al­le ver­mut­lich ziem­lich teu­er.

Bei der Finanz­krise hat man den Bock zum Gärt­ner ge­macht. Die­je­ni­gen, die es ver­bockt ha­ben, sol­len es nun rich­ten. Wie doof ist das denn? [Hin­ter­grund: Als es mit der Fi­nanz­kri­se los­ging, such­te Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel Rat so­wohl bei an­er­kann­ten Volks­wirt­schaft­lern aus dem Be­reich der Uni­ver­si­tä­ten und Wis­sen­schaf­ten als auch bei pro­mi­nen­ten Ban­kern wie Jo­sef Acker­mann. Die Mei­nun­gen, wie man vor­ge­hen soll­te, stan­den sich prak­tisch dia­me­tral ge­gen­über. Ent­schie­den hat sie sich schließ­lich für die Kon­zep­te der Ban­ker...]

Atom­waf­fen ha­ben Eu­ro­pa ei­ne Pe­rio­de von 70 Jah­ren oh­ne grö­ße­re Krie­ge - mit Aus­nah­me des Bal­kan- Krie­ges - be­schert. Zu­gleich stel­len sie ein ho­hes Ri­si­ko dar. Das Wis­sen da­rum, dass man ei­nen gro­ßen Krieg nicht ge­win­nen kann, ist aber auch ei­ne Chan­ce, zur Be­sin­nung zu kom­men. Wenn wir die ver­pas­sen, dann ist es al­ler­dings ver­mut­lich für ei­ne sehr lan­ge Zeit die letz­te Chan­ce ge­we­sen.

Es gab schon im­mer Pe­rio­den der Ver­sor­gungs­si­cher­heit. Sie wur­de al­ler­dings durch das Wachs­tum der Po­pu­la­tio­nen im­mer wie­der auf­ge­ho­ben. Auch Krie­ge gab es im­mer, eben­so wie Bür­ger­krie­ge und Ri­va­len­kämp­fe. Der Sie­ger be­haup­te­te das Re­vier bzw. das Land, der Ver­lie­rer wur­de ver­nich­tet oder such­te sich neu­en Raum. Neu ist, dass es bei ei­nem gro­ßen Krieg kei­nen Sie­ger mehr ge­ben kann. Je­de po­li­ti­sche Frie­dens­be­we­gung muss da­her 2 Zie­le ha­ben: Be­völ­ke­rungs­wachs­tum be­gren­zen, Krieg ver­hin­dern.
 

Dich­tung & Wahr­heit, My­then & Me­dien

Kom­mu­ni­ka­tion und da­mit auch die Me­dien - Leid­me­dien wie Al­ter­na­ti­ve - sind in er­ster Li­nie in­te­res­sen­ge­steu­ert. Das heißt, dass Kom­mu­ni­ka­tion pri­mär Zie­le ver­folgt, nicht der Wahr­heit ver­pflich­tet ist.

Den­noch kann es vor­kom­men, dass man sich et­wa im Rah­men ei­nes Ge­sprä­ches da­rum be­müht, die Wahr­heit oder je­den­falls An­nä­he­run­gen an die Wirk­lich­keit zu Ta­ge zu för­dern. Das ist aber ein Son­der­fall von Kom­mu­ni­ka­tion und so­was pas­siert im­mer dann, wenn es im In­te­res­se der Be­tei­lig­ten liegt, Wis­sen zu er­lan­gen. Denn Wis­sen ist Macht und al­so ein In­stru­ment, die ei­ge­nen In­te­res­sen durch­zu­set­zen. Vor­aus­set­zung und auch ein Kenn­zei­chen für ei­ne der­ar­ti­ge, um Wis­sen und Er­kennt­nis be­müh­te Kom­mu­ni­ka­tion ist, dass man dem Ge­gen­über zu­hört und sich da­rum be­müht, ihn und sei­ne Ar­gu­men­te zu ver­st­ehen. Und dass man be­reit ist, sich selbst und die ei­ge­nen Ar­gu­men­te zu hin­ter­fra­gen und ge­ge­ben­en­falls auch zu kor­ri­gie­ren.

Faust­re­gel: Bei Ge­sprä­chen oder Dis­kus­sio­nen, die kon­fron­ta­tiv ver­lau­fen, wo man sich strei­tet oder gar be­schimpft, ein­an­der nicht zu­hört oder sich auch nur sub­til ge­gen­sei­tig in die Pfan­ne haut, geht es prak­tisch im­mer und zwar na­he­zu aus­schließ­lich um In­te­res­sen. In Ge­sprä­chen, die freund­lich und ver­trau­ens­voll ver­lau­fen, hin­ge­gen oft um Ver­stän­di­gung, In­te­res­sen­aus­gleich und da­mit um so et­was wie Wahr­heit.

Für Zei­tungs­ar­ti­kel, Nach­rich­ten und Funk- und Fern­seh­be­rich­te in den Me­dien gilt ent­spre­chen­des. Und prak­tisch im­mer, wenn ei­ner al­lein der Buh­mann ist, geht es um Me­dien- Mär­chen...
 

Kein Schluss­wort

Ach ja, TTIP. Ge­ra­de hö­re ich im Deutsch­land­funk, dass die 'Chan­cen' für TTIP stei­gen. Tja, so rum kann man es natür­lich auch for­mu­lie­ren. Na denn...

Wir sind also noch lan­ge nicht fer­tig. Es fehlt noch ei­ne gan­ze Men­ge. Aber ir­gend­wann müs­sen wir mal an­fan­gen, und zwar be­vor wir fer­tig sind.

Irgend­wann ist jetzt!
 

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Schöne Frau­en, Sam­ba & Pro­te­ste zum Kar­ne­val 2017 in Rio

Karneval in Bra­si­lien: Sam­ba und Pro­te­ste 2017-02-27 [26], DLF (ex­ter­ner Link) Bei den Pro­te­sten geht es ins­be­son­de­re um die Land­nah­me gro­ßer Agrar­kon­zer­ne, die den Re­gen­wald ro­den und in­di­ge­ne Völ­ker ver­trei­ben.

Bekennt­nis ei­ner AfD- An­hän­ge­rin

Gastbeitrag

2017-02-14

Für die­jeni­gen, die po­li­tisch nicht auf mei­ner Li­nie sind, hier die Er­klä­rung, wie ich zu mei­ner Po­si­tion ge­langt bin. Ist ei­ne lan­ge Er­klä­rung, also nur für die, die es wirk­lich in­te­res­siert ...

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Donald Trump 45. Prä­si­dent der USA

2017-01-23 [20]

Video der An­tritts­re­de - Trumps An­hän­ger und sei­ne Geg­ner - Wird Deutsch­land der neue Lea­der des ‘mul­ti­la­te­ra­len We­stens’?

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Chronik eines Staats­ver­sa­gens

Hervorgehobener Beitrag

2016-08-06

Nach den Ver­bre­chen und An­schlä­gen von Würz­burg (Axt­mas­sa­ker), Mün­chen (Amok­lauf), Reut­lin­gen (Ma­che­ten­at­tac­ke) und Ans­bach (Na­gel­bom­ben­an­schlag) im Ju­li 2016 mit 11 To­des­op­fern und Dut­zen­den von Ver­letz­ten sind Ter­ror und Ge­walt im Kon­text der Im­mi­gra­tion end­gül­tig im Be­wusst­sein der Bür­ger an­ge­kom­men.

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Nähe und Distanz

Frem­den­furcht, Neu­gier, Ein­wan­de­rung

Hervorgehobener Beitrag

2016-04-24

In die­sen Ta­gen ist aus ge­ge­be­nem An­lass die 'Frem­den­furcht', zu­mal die Fra­ge, ob sie an­ge­bo­ren, al­so in den Ge­nen ver­an­kert ist oder nicht, ein hef­tig und kon­tro­vers dis­ku­tier­tes The­ma. ... Frem­den­furcht und Neu­gier stel­len in Wirk­li­chkeit ei­ne Ein­heit dar, qua­si ei­nen ein­zi­gen In­stinkt, ei­ne Art 'Di­stanz­in­stinkt'.

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Frohe Weihnachten!

2016-12-24

Mit 'Mama Afrika' Mi­riam Ma­ke­ba

Eine Stim­­me aus Ma­­ha­­go­­ni, ein strah­­len­­des Lä­cheln und ein zeit­­lo­­ser Hüft­­schwung vol­­ler Ver­­hei­­ßung ;) Mi­riam Ma­ke­ba auf Wi­ki. Mehr von Mi­riam auf You­Tube

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Shortcuts

"10 Stra­te­gien der Ma­ni­pu­la­tion" re­vi­si­ted

Nach Syl­vain Tim­sit und / oder Noam Chom­sky

2017-04-07 [2013-08-10], Heise

Armuts­be­richt: Mer­kels Ge­lob­tes Land mit Ne­ga­tiv- Re­kord

Armutsquote in Deutsch­land er­reicht neu­en Höchst­stand. Löh­ne der un­te­ren 40 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten real ge­rin­ger als vor 20 Jah­ren.

2017-03-23, SWR
2017-03-23, FAZ

Plante Bun­des­re­gie­rung im Sep­tem­ber 2015 Grenz­schlie­ßung?

Die BuReg war Mit­te Sep 2015 ent­schlos­sen, die Gren­zen zu Öster­reich we­gen des An­sturmes von Mi­gran­ten zu schlie­ßen. Doch dann be­kam die Kanz­le­rin kal­te Fü­ße.

2017-03-23 [11], Zwie

Flücht­lings­kri­se: Mit­ten­drin statt schon vor­bei

Die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters zi­tiert aus ei­nem Pa­pier der Bun­des­re­gie­rung für ein Tref­fen von EU- Bot­schaf­tern am zwei­ten März- WE 2017 in Brüs­sel: ‘In Deutsch­land kom­men täg­lich 500 ir­re­gu­lä­re Mi­gran­ten an.’

2017-03-23 [11], Schelm

Wie die Tür­ken nach Deutsch­land ka­men

Die erste Ge­ne­ra­tion der Ein­wan­de­rer aus der Tür­kei kam seit 1961 auf­grund ei­nes An­wer­be­ab­kom­mens zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Tür­kei nach West­deut­schland.

2017-03-06, Zwiedenk

Kein Geld für Af­ri­ka

Drit­te Welt zwi­schen Un­mün­dig­keit, Aus­beu­tung und Ent­wick­lungs­hil­fe

2017-03-05, Schelm

Medien und ihre Macht der Ma­ni­pu­la­tion

"Eng ver­knüpft mit dem Be­griff Ma­ni­pu­la­tion ist der Be­griff Macht. Wer ma­chen kann, dass an­de­re et­was ma­chen, der hat Macht. Wer mit Me­dien und Me­dien­schaf­fen­den zu tun hat, der soll­te die Be­son­der­hei­ten jour­na­li­sti­scher Pro­duk­tion und Me­cha­nis­men mög­li­cher Ma­ni­pu­la­tion un­be­dingt ken­nen."

Juni 1997, rhetorik.de

Flirt der Kul­tu­ren

Ko­exi­stenz & Kul­tur­ge­ne­se im Plu­ra­lis­mus

2017-02-16, Schelm

Die große Völ­ker­wan­de­rung

Bassam Tibi, deutsch- sy­ri­scher Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler, zu Fra­gen von Mi­gra­tion und In­te­gra­tion:

"Integration er­folgt im­mer in et­was, das heisst in ein Ge­mein­we­sen mit kul­tu­rel­ler Iden­ti­tät. Wenn Deutsch­land sei­ne Iden­ti­tät ver­leug­net, ist die Fol­ge klar: eine Un­fä­hig­keit zur In­te­gra­tion."

2017-01-15 [10], baz

Der Neue Mensch

Zur trü­ge­ri­schen Vi­sion mensch­li­cher Voll­kom­men­heit - Es­say

2017-01-15, bpb

BAMF: Über 700.000 Asyl­an­trä­ge in 2016

Neu­re­gi­strie­run­gen von Zu­wan­de­rern aus Nicht- EU- Län­dern gab es in 2016 et­wa 300.000.

2017-01-11, Schelm

Merkels Tote

Der Terror- An­schlag von Ber­lin: Was wir dar­aus ler­nen – und man­che un­se­rer Po­li­ti­ker nie.

2016-12-24, BAZ

Keine Trauer­fei­er für die Ter­ror- Op­fer von Ber­lin

Trump über Merkel

Europe’s man problem

"... one crucial di­men­sion of this [mi­gra­tion] cri­sis has gone litt­le - no­ticed: [...] sex ra­tios. [...] As an­thro­po­lo­gist Bar­ba­ra Mil­ler has per­sua­sive­ly ar­gued, a nor­mal sex ra­tio is a 'pub­lic good' and there­fore de­serves state pro­tec­tion. For Swe­den — or any other Euro­pean coun­try — to wind up with the worst young adult sex ra­tios in the world would be a tra­ge­dy for Euro­pean men and wo­men alike."
2017-01-13 [1/11/16], Pol
Europa hat ein Män­ner­pro­blem
[2016-01-15], Huff

Über­gut­mensch

Asyl und hu­­ma­­ni­­tä­­re Hil­­fe für Kriegs­flücht­lin­ge oder Neu­an­sied­lungs­po­li­tik und Be­stands­er­hal­tungs­mi­gra­tion ?

2016-11-03, WM

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