Papst Franziskus
Franz von Assisi


"Dieses Wirt­schafts­system tötet"

Papst FRanziskus

Papst Fran­zis­kus übt hef­ti­ge Kri­tik am ka­pi­ta­li­sti­schen Wirt­schafts­sys­tem

Auf ei­ner Pres­se­kon­fe­renz am 26.05.2014 äu­ßer­te sich Papst Fran­zis­kus zu ge­sell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und so­zia­len The­men:

"Wir be­fin­den uns in einem welt­wei­ten Wirt­schafts­system, in des­sen Zen­trum das Geld steht und nicht der Mensch. In einem wah­ren Wirt­schafts­system müs­sen im Zen­trum der Mann und die Frau, die mensch­li­che Per­son ste­hen - und heu­te steht im Zen­trum das Geld."

Wei­ter sagt der Papst, dass die­ses Sy­stem Men­schen aus­son­dern müs­se, um sich zu er­hal­ten. Aus­ge­son­dert wür­den Kin­der (nied­ri­ge Ge­bur­ten­ra­ten in West­eu­ro­pa), Al­te (ei­ne un­pro­duk­ti­ve Be­la­stung) und jun­ge Men­schen. 40% ar­beits­lo­se Ju­gend­li­che in Ita­lien, 50% in Spa­nien. Eine gan­ze Ge­ne­ra­tion wer­de aus­ge­son­dert. Das sei sehr be­sorg­nis­er­re­gend.

Dieses Wirt­schafts­system sei un­mensch­lich:
"Die­ses Wirt­schafts­sys­tem tö­tet", mein­t der Papst.

 

Franziskus - Papst der Armen

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Francesco - Franziskus - Franz von Assisi

Die Geschich­te des Franz von Assisi

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Assisi und die fran­zis­ka­ni­sche Welt

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rote_pille
2015-04-03, 17:33:01
den roman habe ich nicht gelesen. aber mir ist was aufgefallen:
-die renten werden von den kindern bezahlt- aber auch kinderlose profitieren davon. das ist nicht fair, da die eltern die kinder lange zeit versorgt haben, aber die kinderlosen nicht
-die gleichstellungspolitik erzeugt neue ausgaben, die bezahlt werden müssen. die kinderbetreuung, die kinderzeiten, usw müssen alle über steuern aufgebracht werden bzw. zuschüsse davon bekommen oder aber zu lasten der unternehmen gehen, die diese last auf die arbeiter abwälzen müssen. damit wird völlig unökonomische arbeit gefördert, in den meisten fällen von frauen, für die es andernfalls wirtschaftlicher wäre, sich selbst um die kinder zu kümmern. die doppelverdienerhaushalte werden somit auf kosten der anderen gefördert, die unter den erhöhten steuern leiden. der ganze quatsch, den die politik sich ausdenkt wie 30-stunden wochen, frauenquoten etc. ist alles auf den verzweifelten versuch dieser neo-marxisten zurückzuführen, die traditionelle rollenverteilung um jeden preis zurückzudrängen. diese kam aber nicht wegen irgendeinem herbeifantasiertem patriarchat zustande, sondern aus der tatsache, dass dieses modell in einer freien wirtschaft einfach ökonomisch am effizientesten ist und am besten auf die bedürfnisse der menschen angepasst und nur bei den schlechter verdienenden haushalten beide arbeiten gingen, weil sie es sonst nicht geschafft hätten. die ganzen eingriffe belasten die wirtschaft natürlich so sehr, dass die künstliche herbeiführung des politisch korrekten zustandes größere armut für alle bedeuten wird.

neuland
2015-04-03, 13:43:31
@rote_pille
"man könnte höchstens sagen, dass die sozialsysteme die familiären bindungen überflüssig machen, und zur behebung dieses missstands ihre abschaffung fordern..."

Interessanter Gedanke, den übrigens auch Michel Houellebecq in seinem Roman 'Unterwerfung' darstellt - als Programmpunkt der islamischen Regierung Frankreichs.
Jedenfalls denke ich, dass die Notwendigkeit, dass immer häufiger beide Eltern Vollzeit arbeiten müssen, um die anfallenden Kosten für Kinder bestreiten zu können, familienfeindlich genug ist - ganz unabhängig von politisch und medial propagierten Rollenbildern...

rote_pille
2015-04-03, 13:25:43
wirtschaftsbeziehungen sind eben das genaue gegenteil von krieg. kriegshandlungen beruhen auf gewalt, die wirtschaft auf freiwilligen austausch. es zwingt sie weder jemand irgendetwas zu kaufen noch zwingt sie jemand für ein bestimmtes unternehmen oder für unternehmen überhaupt zu arbeiten. die theorie, dass unser wirtschaftssystem immer zum krieg führt ist marxistischer unfug. je besser die wirtschaftsbeziehungen, desto weniger lohnt sich der krieg vom materiellem standpunkt. er lohnt sich eigentlich nie und ist nur ein ausdruck für die existenz einer politischen klasse, die mächtig ist um ihre sonderinteressen auf kosten anderer durchzusetzen.

Habnix
2015-04-03, 08:08:33
Wirtschaft ist Krieg im Frieden.Erst wird der Konkurrent und der mögliche Konkurrent(Arbeitnehmer) bekämpft und falls das Ziel erreicht und es nichts mehr zu gewinnen gibt,folgt der Satz: “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”

“Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.”, lautet ein berühmtes Zitat des preußischen Generals Carl von Clausewitz,der Anfang des 19. Jahrhunderts in den napoleonischen Kriegen eine entscheidende Rolle spielte.

Noch ein Tipp von mir: Wo wir auch immer die Infrastruktur gebrauchen müssen oder glauben sie gebrauchen zu müssen,sind wir in Ohnmacht der Macht der Politiker und ihrer Drahtzieher ausgeliefert.Die Infrastruktur die heute bis ins Private durch Überwachung von Smarten Geräten hinein reicht, ist die Macht die alles durchdringt

rote_pille
2015-04-02, 23:58:21
er hat es leider versäumt, die fehlerhaften mechanismen dieses systems genau zu benennen und eine funktionierende alternative zu ihnen zu zeigen. darum bleibt seine rede nur ein ausdruck eines emotionalen unbehagens, auf das keine taten folgen können. das im zentrum der wirtschaft geld steht ist schlicht und einfach falsch, das geld ist nur ein mittel um das zu kaufen was man will. und zu behaupten, das system würde kinder und alte aussondern ist vom materiellen standpunkt auch nicht richtig- nie in der geschichte haben alte und kinder mehr systembedingte zuwendungen bekommen (renten und kindergeld gab es nicht immer, familienleistungen hier sind 250 MRD wieviel soll man denn noch nehmen?). man könnte höchstens sagen, dass die sozialsysteme die familiären bindungen überflüssig machen, und zur behebung dieses missstands ihre abschaffung fordern. doch so wird es der großteil seiner zuhörer sicherlich nicht interpretieren. das ergebnis des aufrufs kann also maximal eine verschärftung der missstände sein.

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